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 Forstbetrieb 
  
 
 

Der Schlossbrand vom Dezember 1917 hat leider auch große Teile des Archivs ver- nichtet. Gerettet werden konnten zwei Wirtschaftspläne von 1868 und 1879, aus denen hervorgeht, dass der heutige Betrieb aus Mittelwald hervorgegangen ist, was Dr. Karl Dannecker in seinem 1921 erstellten Wirtschaftsplan vermerkte, in dem er sagte:


"Entsprechend der Art
ihrer Entstehung und
Entwicklung tragen die
Laubholzbestände weit
überwiegend den Charak-
ter von Stockausschlag-
waldungen."

Dr. Karl Dannecker war von 1920 - 1957 der forstliche Berater meines Großvaters und der Lehrmeister meines Vaters. Er war Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft ANW, so dass der Betrieb natürlich seit mehr als 50 Jahren nach diesen Grundsätzen erfolgreich bewirtschaftet wird.

Ursprünglich umfasste das Lehen Obermönsheim etwa 400 ha, davon entfielen ca. 250 ha auf Wald und 150 ha auf Landwirtschaft und sonstige Flächen. Im Laufe der Jahrhunderte haben politische Ereignisse, wie z.B. die Landreform und familiäre Ereignisse, wie z.B. Erbschaften, den Betrieb auf ca. 260 ha schrumpfen lassen. Die landwirtschaftlichen Flächen unterlagen einem Fruchtwechsel und werden heute in Pacht vom Stuttgarter Golfclub Solitude e.V. betrieben.
Die forstwirtschaftlichen Flächen werden in Eigenregie zusammen mit Lohnunternehmern bewirtschaftet. Die Holzernte erfolgt motormanuell, die Holzbringung durch Seil - oder Zangenschlepper

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Naturverjüngung unter Buchenschirm
 
Aufforstfläche nach Sturm Wiebke

 


Stammkenn-
zeichnung FOM


 
Todholz
aus waldökologi-
schen und wirt-
schaftlichen Gründen